Jede Wiese zählt - Wer ist dabei
Nachbarschaften treiben's grün!
Grüne Oasen gestalten, Klima und Artenvielfalt schützen und das Wohnumfeld zum Blühen bringen – wenn Anwohner:innen gemeinsam zum Spaten greifen, wird’s garantiert bunt!
Hier stellen wir die Bewerber-Projekte aus diesem Jahr sowie die Gewinner aus den vergangenen Jahren vor.
Lassen Sie sich inspirieren.
Die Bewerber von "Jede Wiese zählt!" 2026
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„Unser Grün verbindet Generationen und Kulturen“ Initiative: Dammweg 216, Berlin
Am Dammweg wächst mehr als Gemüse – dort befindet sich heute auf einer großen Ackerfläche ein kleines, sehr lebendiges Ökosystem. Enten, Füchse, Frösche, Bienen, Schmetterlinge und viele Kleinstlebewesen teilen sich den Garten mit den Menschen. Das ist 15 engagierten Anwohner:innen zu danken, die den Acker in Gemeinschaftsinitiative kultivieren, einen Bienstock und ein Gewächshaus anlegen und deren Pflege und Bepflanzung betreiben. Zusammen mit Kindern aus der Nachbarschaft gestalten sie ihre Naturoase, geben ihre Erfahrungen weiter, verwirklichen Garten-Kunstprojekte und laden regelmäßig zu geselligen Festen im Garten ein. Der Nachbarschaft bietet sich hier ein besonderer Freiraum, in dem sie bewusst und wertschätzend mit der Natur und ihren Ressourcen umgehen.
Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / Dammweg 216, Berlin |
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„Wir gärtnern ökologisch – und lernen viel voneinander“ Initiative: Gemeinschaftsgarten Hof Bergmann e.V., Bochum (NRW)
Der Hof Bergmann ist mitten in Bochum Laer, zwischen dem ehemaligen Opelgelände und der dichtbesiedelten Hustadt gelegen und stellt eine einzigartige grüne Oase dar. Auf dem dazugehörigen Grundstück initiierten die Vereinsmitglieder einen rund zwei Hektar großen Gemeinschaftsgarten, den die Anwohnenden des Hofes und Freunde, in Eigeninitiative gestalten, pflegen und erweitern. An den wöchentlichen Gartentagen und monatlichen Hoftagen legen sie Gemüse- und Zierbeeten an, pflegen die Wildblumen- und Streuobstwiese sowie weitere naturnahe Bereichen, wie etwa das Wildbienenhotel. Ihre Gartenarbeit ergänzen die Aktiven mit Führungen, Workshops und gemeinschaftliche Veranstaltungen zu Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz. Der Gemeinschaftsgarten Hof Bergmann ist ein Ort der Begegnung für Anwohnende unterschiedlicher Herkunft und Vorerfahrung. Ihnen allen ist es wichtig, gemeinsam aktiv zu werden, Wissen zu teilen und voneinander zu lernen.
Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / Gemeinschaftsgarten Hof Bergmann e.V., Bochum (NRW) |
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„Indem wir Blumen sähen, blühen wir selbst auf“ Initiative: Hafenkräuter, Duisburg (Nordrhein-Westfalen)
Der Ruhrorter Neumarkt verlor in den letzten Jahren zunehmend an Aufenthaltsqualität. Um das zu ändern, gründeten 10 Engagierte aus der Nachbarschaft die Initiative „Hafenkräuter“. Regelmäßig treffen sie sich zum Urban Gardening und setzen dem Grau ein sattes Grün entgegen. Gemeinsam schaffen die Aktiven Grünflachen im städtischen Raum, organisieren Pflanzentauschtreffen, bauen Hochbeete und fördern so die Biodiversität und ein besseres Mikroklima – auch im interkulturellen Zusammenhalt.
Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / Hafenkräuter, Duisburg (Nordrhein-Westfalen) |
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„Wir schlagen gemeinsam Wurzeln“ Initiative: Interkultureller Garten Neumarkt e.V. (Bayern)
Der Interkulturelle Garten Neumarkt in der Oberpfalz wird von den Aktiven als ein integratives, inklusives und nachhaltiges Gemeinschaftsprojekt betrieben. Auf dem rund 3.000 Quadratmeter großen Areal bauen die Gärtner:innen gemeinsam regionales Gemüse, Obst und Kräuter an. Wer mag, mietet sich für die Dauer eines Jahres seine eigene kleine Parzelle, am Boden oder in Hochbeeten. Auf dieser Fläche wird dann nach Herzenslust frei gepflanzt und gegärtnert. Neben den individuell gepachteten Beeten gibt es eine große Gemeinschaftsfläche, die als Treffpunkt für interkulturellen Austausch, gemeinsame Feste und gegenseitige Nachbarschaftshilfe dient.
Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / Interkultureller Garten Neumarkt e.V. (Bayern) |
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„Bei unserer Bienenwoche machen Groß und Klein mit“ Initiative: Kita Jägerhof, Stadthagen (Niedersachsen)
Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / Kita Jägerhof, Stadthagen (Niedersachsen) |
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„Wir blühen zusammen mit unserem Garten auf“ Initiative: Landschafts- und Kunstverein Rietzer Berg e.V., Kloster Lehnin (Brandenburg)
Aus nah und fern kommen regelmäßig ca. 50 Aktive in den Gemeinschaftsgarten auf dem Rietzer Berg, um ihn stetig weiter auszubauen und gemeinsam zu gärtnern – die einzige Bedingung: Es wird nur Bio-Saatgut verwendet. Beim geselligen Werkeln halten die engagierten Gärtnerinnen und Gärtner zusammen, entwickeln Workshops zu verschiedenen Themen wie Samengewinnung, Fermentieren oder Permakultur und treffen sich zum Austausch oder gemeinsamen Kochen. Begeistert sehen die Vereinsaktiven, wie der Garten Hand in Hand mit der Gemeinschaft jedes Jahr weiterwächst.
Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / Landschafts- und Kunstverein Rietzer Berg e.V., Kloster Lehnin (Brandenburg) |
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„Unser Paradies liegt zwischen Himmel und Hauptstadt“ Initiative: Waldgarten Berlin-Britz e.V.
Zentral in unserer Anlage gelegen, bildet der Gemeinschaftsgarten mit seinen 5.000 Quadratmetern das Herz des „Waldgartens Berlin-Britz“. Ergänzt wird dieser Bereich durch eine zusätzliche Fläche von 1.000 Quadratmetern, die speziell der Umweltbildung gewidmet ist. Der Gemeinschaftsgarten ist nicht nur ein urbanes Naturparadies, sondern auch ein Ort des Miteinanders und der Gemeinschaft. Einmal im Monat treffen sich die Vereinsmitglieder mit Gästen und gärtnern gemeinsam im öffentlichen Waldgartenpark. Dann stehen Wegepflege, Queckenbekämpfung, Baumscheiben- sowie Staudenpflege und Ernte auf dem Programm - je nach Einsatzmonat. An den großen Gemeinschaftseinsätzen nehmen rund 40 Personen aus dem Verein und aus der Nachbarschaft teil.
Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / Waldgarten Berlin-Britz e.V. |
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„Wir begeistern Kinder für den Artenschutz“ Initiative: Ev.-luth. Kita Zwergenburg, Lauenhagen (Niedersachsen)
Die Pädagog:innen der Kita Zwergenburg wollen die Kita-Kinder schon früh für den Natur- und Artenschutz begeistern und gemeinsam mit ihnen erlebbar machen. Dafür haben sie auf dem Kita-Gelände bienenfreundliche Ecken und Inseln errichtet und mit nektar- sowie pollenreichen Stauden bestückt. Als Umrandung nutzten sie Totholz, das jetzt Insekten als Lebensraum dient. Gemeinsam mit den Kindern legten sich zudem Hochbeete an und bepflanzten sie mit Gemüse und Kräutern. Die Kräuterernte diente allen zur Herstellung von Kräuterbutter und Minztee.
Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / Ev.-luth. Kita Zwergenburg, Lauenhagen (Niedersachsen) |
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„Wir verwandeln öffentliche Grünflächen in blühende Lebensräume“ Initiative: Agenda 21 Ottobrunn-Neubiberg (Bayern)
Ihre Quartiere grüner, bunter und lebenswerter zu gestalten – dieses Ziel verbindet die engagierten Anwohnenden aus Ottobrunn. Sie übernehmen Patenschaften für öffentliche Grünflächen und verwandeln öde Seitenstreifen, triste Bauminseln oder leere Pflanztröge in wertvolle Blühflächen. Initiiert und organisiert wird das Projekt von den Ehrenamtlichen der lokalen Agenda 21. Gemeinsam mit der Gemeinde klären die Gärtner:innen die Eignung der kommunalen Grünflächen und die Pflanzenwahl. Ziel ihres Projekts ist es, jede noch so kleine Fläche zum Trittsteinbiotop zu begrünen und einen sichtbaren Beitrag zum Artenschutz zu leisten. Aktuell betreuen 27 Grünpat:innen 14 Beete mit einer Gesamtfläche von circa 200 Quadratmetern, die im ganzen Ort verteilt sind.
Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / Agenda 21 Ottobrunn-Neubiberg (Bayern) |
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„Wir gestalten Vielfalt statt Monokultur“ Initiative: Gemeinschaftsgarten Bommersheim, Oberursel (Hessen)
Vor fünf Jahren setzte sich eine Gruppe von 15 engagierten Anwohner:innen das Ziel, aus einem brachliegenden, 2.500 Quadratmeter großen Garten einen multikulturellen Begegnungsort zu schaffen. Heute wird hier gegärtnert, was das Zeug hält. Gemüse und Kräuter, Mitmachangebote für die Kleinen und das gemeinsame Ernten schließen zusammen. Zum Pausieren und Plauschen an den Gartentagen treffen sich die Aktiven auf der Veranda oder unterm schattenspendenden Walnussbaum. Um ihren Garten besser vor Trockenperioden zu schützen, praktizieren die Aktiven das klimaangepasste Gärtnern. Ihre Devise: Vielfalt statt Monokultur!
Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / Gemeinschaftsgarten Bommersheim, Oberursel |
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„Wir bieten einen Ort des Lernens und der Begegnung“ Initiative: Wettringen-Selbst-Bewusst e.V.; Gemeinschaftsgarten Wettringen (NRW)
Der parkähnliche Gemeinschaftsgarten im nordrhein-westfälischen Wettringen ist heute ein gemeinschaftlicher, interkultureller Garten für jung und alt. Dank der Initiative der Vereinsmitglieder wird heute im Gemeinschaftsgarten ökologischer Anbau betrieben – für gesunde Lebensmittel und die Förderung von Natur und Umwelt im direkten Wohnumfeld. Die Gärtner:innen geben Wissen, alte Kulturtechniken sowie Fertigkeiten weiter, Neulinge erhalten jede Menge Informationen und Hilfestellung. Auch Schulen, Kindergärten, Jugendgruppen und sozialen Einrichtungen können sich im Gemeinschaftsgarten ‚ausprobieren‘ und Projekte realisieren, die in Eigenregie schwierig umzusetzen sind. Heute lockt hier eine Streuobstwiese Insekten und Bienen an, eine Anlage zur Regenwassernutzung sowie ein eigenes Kompostiersystem schützen die Natur. Regelmäßig stattfindende Kurse und Workshops runden das Angebot der Aktiven ab. Neben den individuellen Beeten der Teilnehmer:innen und den gemeinschaftlich genutzten Pflanzflächen gibt es im Gemeinschaftsgarten Wettringen auch einen Bienenlehrstand. Dort können sich Interessierte zu Imker:innen ausgebildet lassen.
Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / Wettringen-Selbst-Bewusst e.V., Wettringen |
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„Wir verwandeln eine vermüllte Brachfläche zur grünen Oase“ Initiative: hêlîn e.V., Dortmund
18 engagierte Anwohnende krempeln die Ärmel hoch und verwandeln eine zu einer Müllhalde verkommene Brachfläche in eine schöne grüne Oase für alle Nachbar:innen. Für ihren im Klinikviertel gelegenen Nachbarschaftsgarten bostan (kurdisch: Gemüsegarten) bauen sie in gemeinsamer Arbeit saisonale und lokales Gemüse, Kräuter und Pflanzen an. Auch die Ernte kommt allen zugute. Mit Vorfreude planen sie aktuell die Begrünung einer Wiese, das Pflanzen einer Hecke und mehrerer Beete. Regelmäßig organisieren die Vereinsmitglieder vielfältige Aktivitäten wie Garten- und Erntefeste und bilden sich in Workshops weiter – als interkulturelle, integrative und umweltpädagogische Nachbarschaft.
Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / hêlîn e.V., Dortmund |
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„Bei uns finden auch Tiere eine sichere Heimat!“ Initiative: Ev. Kirchengemeinde Wartburgkirche, Frankfurt a.M.
Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / Ev. Kirchengemeinde Wartburgkirche, Frankfurt a.M. |
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„Wir stärken unsere Wurzeln“ Initiative: Frauenbegegnungsstätte UTAMARA e.V., Kasbach-Ohlenberg (Rheinland-Pfalz)
Von März bis Oktober vergeht kaum ein Tag, an dem die 15 aktiven Vereinsmitglieder sich nicht im Gemüse- und Kräutergarten der Frauenbegegnungsstätte treffen. Sie pflanzen, pflegen, ernten und verarbeiten Weintrauben, Beeren, Kräuter sowie Obst-und Gemüsepflanzen. Viele Frauen mit Migrations- und Fluchterfahrung nutzen hier die Möglichkeit, ihre Erfahrungen einzubringen. Das gemeinsame Gärtnern stärkt ihren solidarischen Zusammenhalt. Zudem nutzen die Teilnehmerinnen die Begegnungsstätte für vielfältige Bildungs- und Beratungsangebote, Sprach- und Schwimmkurse sowie für Feriencamps.
Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / Frauenbegegnungsstätte UTAMARA e.V., Kasbach-Ohlenberg (Rheinland-Pfalz) |
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„Wir lassen unsere Nachbarschaft aufblühen“ Initiative: Interkulturelle Hochbeetgarten-Initiative Jovyplatz, Gladbeck (Nordrhein-Westfalen)
In guter Gemeinschaft begrünen und bepflanzen – darauf wollen die 25 engagierten Gärtner:innen aus Gladbeck-Mitte nicht mehr verzichten. Seit Beginn ihrer Initiative beziehen sie regelmäßig rund 100 Menschen aus der direkten und umliegenden Nachbarschaft in ihr Projekt ein. Alle nehmen an den wöchentlichen Gartentreffen während der Saison teil, übernehmen zeitweise Patenschaften für eines der vielen Hochbeete und organisieren gemeinsam das jährliche Erntedankfest.
Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / Interkulturelle Hochbeetgarten-Initiative Jovyplatz, Gladbeck (Nordrhein-Westfalen) |
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„Wir pflanzen einen essbaren Waldgarten für alle“ Initiative: Waldgarten der Branitzer Baumuniversität
Auf einem brachliegenden Gelände am Stadtrand von Cottbus entsteht die neue Branitzer Baumuniversität. Gemeinsam mit Anwohnenden aus Cottbus und Umgebung gestalten die Initiator:innen einem Teil der neuen Baumuniversität zum Waldgarten mit zahlreichen Gehölz- und essbaren Staudenarten um. Die engagierten Mitglieder der "Waldgartengruppe" haben bereits ein kleines Areal urbar gemacht und Bodenverbesserungsmaßnahmen umgesetzt. Schon jetzt bereichern weit über 100 Pflanzenarten das Gelände. Der größere Teil der ca. einen Hektar großen Fläche wird im Herbst dieses Jahres begrünt. Dazu wollen die Gärtner:innen noch in diesem Jahr Streuobstwiesen anlegen und eine Bienenburg bauen.
Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / Waldgarten der Branitzer Baumuniversität |
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„Auf unserem Kinderacker lernen die Kleinen das gemeinsame Gärtnern“ Initiative: Kinderacker und Naturgarten Gebersdorf, Nürnberg
Idyllisch am Main-Donau-Kanal gelegen, ist der Naturgarten Gebersdorf ein wunderbarer Platz für Jung und Alt. Im Frühjahr 2024 haben die Initiator:innen begonnen, das ursprüngliche Gelände mit viel ehrenamtlicher Arbeit und Unterstützung der Stadt Nürnberg in einen schönen und naturbelassenen Begegnungsort zu verwandeln. Im rund 3.000 Quadratmeter großen Gelände legten sie einen Kinderacker an, der jetzt von der Kindergruppe des BUND-Naturschutz bepflanzt und betreut wird. Sobald das erste Gemüse reif ist, können die Kinder zusammen mit einer Köchin ihre Kochkünste üben und in einem Holzbackofen Brot und Pizza backen. Im Naturgarten Gebersdorf finden regelmäßig Kurse und Veranstaltungen statt. Ein altes Gewächshaus auf dem Kinderacker dient als eine Art "Grünes Klassenzimmer", so dass die Kurse auch im Trockenen stattfinden können. Aktuell erweitern die Gärtner:innen den Kinderacker um weitere Beete und planen, neue Bäume zu pflanzen, weitere Tümpel anzulegen und ein fünfeckiges Gewächshaus zu errichten.
Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / Kinderacker und Naturgarten Gebersdorf, Nürnberg |
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„Wir gestalten einen Waldgarten“ Initiative: Kath. Kirchengemeinde St. Urbanus, Dortmund
Vor sieben Jahren entstand auf dem rund 3.000 Quadratmeter großen Areal der Dortmunder Kirchengemeinde St. Urbanus in Zusammenarbeit der FH Südwestfalen und den Urbanisten ein Permakulturgarten. Pfadfinder:innen und Anwohnende beteiligten sich aktiv an der Konzipierung und Umsetzung des Areals. Auf dem Außengelände des Gemeindehauses bauten die Aktiven Hochbeete, in die sie Gemüsepflanzen, Kräuter und Obststauden setzten. Nach und nach kamen Wild- und Obstgehölze, Beerensträucher, zwei Pergolen mit Rankpflanzen wie Kiwi, Hopfen oder Wein, mehrere Bienenstöcke sowie ein Sauerbeet hinzu. Die Mitglieder der Kirchengemeinde haben mittlerweile die dauerhafte Pflege ihres „Waldgartens“ übernommen. In diesem Jahr stehen vor allem Vorbereitungen für die IGA 2027 im Vordergrund.
Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / Kath. Kirchengemeinde St. Urbanus, Dortmund |
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„Unser Generationen-Garten stärkt den Zusammenhalt im Stadtteil“ Initiative: Stadtteilarbeit e.V., Nachbarschaftstreff Generationengarten, München
Der Nachbarschaftstreff Generationengarten wird von den Mitgliedern des Vereins Stadtteilarbeit e.V. als interkultureller, generationenübergreifender Treffpunkt im Münchner Petuelpark bewirtschaftet. Es dient den Anwohnenden als Ort der Begegnung, des gemeinsamen Lernens und zur tatkräftigen Umsetzung ökologisch-gärtnerischer Interessen für ihren Stadtteil. In diesem Jahr haben die Initiator:innen des Generationengartens viele Beete neu bepflanzt, eine Trockenmauer sowie ein Sandarium angelegt. Zudem pflanzten sie verschiedenen Beerensträucher und heimische Frühblüher. Der Nachbarschaftstreff Generationengarten ist Kooperationspartner des bundesweiten Projekts "1qm Lein". Dafür haben die Aktiven ein Flachsbeet angelegt und werden im Herbst ein Flachsfest veranstalten.
Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / Nachbarschaftstreff Generationengarten, München |
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„Wir bringen Menschen unterschiedlichen Alters zusammen“ Initiative: Saugarten e.V., Butzbach
Der Saugarten ist ein gemeinschaftlich organisierter Nachbarschaftsgarten in Butzbach. In den vergangenen zwei Jahren wurde gemeinsam mit Nachbar:innen aus dem umliegenden Wohngebiet eine ehemalige Brachfläche in einen naturnahen Begegnungsort verwandelt. Hier wird nicht nur zusammen gegärtnert – der Garten ist auch ein Ort für Umweltbildung, Austausch und gelebte Nachbarschaft. Regelmäßige Mitmachaktionen, offene Gartentreffen und gemeinsame Arbeitseinsätze bringen Menschen unterschiedlichen Alters und mit ganz verschiedenen Hintergründen zusammen. In 2026 ist ein artenreiches Wildblumenbeet in einer lila-orangefarbenen Blütenkombination geplant, das heimischen Wildbienen, Schmetterlingen und anderen Insekten wertvolle Nahrung bietet und gleichzeitig ein attraktiver Blickfang für alle Besucher des Gartens wird.
Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / Saugarten e.V., Butzbach |
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„Wir gestalten unseren Waldgarten zur essbaren Landschaft“ Initiative: Urbaner Waldgarten am Helleböhnweg, Kassel
Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / Urbaner Waldgarten am Helleböhnweg, Kassel |
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„Wir schaffen eine grüne Oase für unsere Nachbarschaft“ Initiative: bruntbach e.V., Dresden
Der Gemeinschaftsgarten „nebenan" wird von der engagierten Gärtner-Gemeinschaft des Vereins bruntbach e.V. gepflegt und jährlich begrünt. Die Aktiven kommen regelmäßig zusammen, um die grüne Oase inmitten eines wachsenden Wohngebietes nicht nur zu erhalten, sondern auch zum beliebten Treffpunkt für Jung und Alt in der Nachbarschaft auszubauen. Ihr erklärtes Ziel ist es, die Umweltqualität und das ökologische Gleichgewicht im Wohnumfeld zu fördern. Die gemeinsamen Begrünungsaktionen umfassen das Anlegen neuer Beetflächen und Hochbeete. Außerdem kümmern sich die Gärtner:innen um den Schutz der Bäume auf dem Grundstück.
Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / bruntbach e.V., Dresden |
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„Wir versorgen die Nachbarschaft mit Obst, Gemüse und Kultur“ Initiative: Gemeinschaftsgarten Niederurff, Hessen
Im hessischen Bad Zwesten betreiben die Anwohnenden den Gemeinschaftsgarten Niederurff, der allen als Treffpunkt, Ruhe- und Entfaltungsort zur gemeinschaftlichen Nutzung offensteht. Umgeben ist das 1000 Quadratmeter große Grundstück von einheimischen Obstbäumen, -sträuchern sowie Obst- und Wild-Hecken. Fünf Familien und ihre Freund:innen treffen sich einmal die Woche, um den Garten naturnah zu bewirtschaften und zu gestalten. Der Garten dient den Aktiven zur Selbstversorgung und gemeinsamen Ernte. Jedes Jahr organisieren die Hobby-Gärtner:innen besondere Projekte und regelmäßige Führungen durch den GEMGA Niederurff. Die Gärtner:innen gestalten ihren Gemeinschaftsgarten auch als Kulturraum. In diesem Jahr laden sie zum Gartentheater ein.
Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / Gemeinschaftsgarten Niederurff, Hessen |
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„Wir bringen unseren Waldgarten zum Blühen“ Initiative: Urbaner Waldgarten am Wahlebach Waldau, Kassel
Der urbane Waldgarten am Wahlebach in Kassel-Waldau ist eine rund 5.000 Quadratmeter große, öffentlich zugängliche Gemeinschaftsfläche. Er wurde im Mai 2023 nach einem Bürgerbeteiligungsprojekt aus dem Jahr 2022 eröffnet und bietet mittlerweile eine breite Vielfalt an essbarem Obst, Gemüse, Nüssen und Kräutern für alle. In diesem Jahr möchte das Team des Urbanen Waldgartens eine Blühfläche im Waldgarten anlegen, um die Artenvielfalt zu erhalten. Diese geplante Blühfläche wollen die Gärtner:innen künftig in einem Drei-Jahres-Rhythmus bearbeiten.
Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / Urbaner Waldgarten am Wahlebach Waldau, Kassel |
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„Wir tun was für die Natur in Bad Dürkheim“ Initiative: Arbeitsgruppe "Wilde Wiese" vom Wohnprojekt Froh2Wo, Bad Dürkheim
Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / Arbeitsgruppe "Wilde Wiese" vom Wohnprojekt Froh2Wo, Bad Dürkheim |
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„Wir bereichern Riedberg mit ‚grünen Beeten‘“ Initiative: Klimaschutz-Initiative Riedberg e.V., Frankfurt a.M.
Mehr essbares Grün auf öffentlichen Plätzen zu schaffen, das war der Antrieb von Barbara Albert von der Klimaschutz-Initiative Riedberg e.V. Gemeinsam mit der neu gegründeten Nachbarschaftsgartengruppe baute und bepflanzte sie drei öffentliche Hochbeete mit essbaren Kultur- und Wildpflanzen. Die „Grünen Beete“ sind ein voller Erfolg und ein wunderbares Beispiel dafür, wie gemeinschaftliches Engagement den Stadtteil bereichern kann – mit frischem Gemüse, heimischen Kräutern und einer offenen, lebendigen Nachbarschaft. Künftig sollen die Beete auch für kleine Vorträge, Mitmachaktionen und Gartenveranstaltungen genutzt werden.
Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / Klimaschutz-Initiative Riedberg e.V., Frankfurt a.M. |
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„Wir treffen uns im ‚Garten des Spiels‘“ Initiative: wundersam anders e.V., Bayreuth
An heißen Sommertagen im kühlenden Schatten von Bäumen und Pflanzen zusammenkommen, plaudern, miteinander spielen, Spaß haben – das ist der Traum der Aktiven von wundersam anders e.V. in Bayreuth. Der Verein bringt Menschen jedes Alters durch das gemeinsame Spiel(en) zusammen, wodurch der gegenseitige Austausch und das soziale Miteinander gefördert werden. Vor dem „Haus des Spiels“, dem Vereinssitz, soll nun eine unattraktive Parkfläche entsiegelt und in einen Garten verwandelt werden. Dafür haben die Aktiven bereits einen Baum gepflanzt, zwei Hochbeete errichtet und eine Regenbank installiert, die die Hochbeete und den Baum mit Regenwasser versorgt. Geplant haben sie weitere Begrünungsmaßnahmen wie ein zusätzliches Hochbeet mit Sicht- und Lärmschutz, einen Blühstreifen und eine Begrünung der Hauswand.
Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / wundersam anders e.V., Bayreuth |
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„Wir bepflanzen die Dächer von Umkleidekabinen“ Initiative: Gemeinsam für Vielfalt e.V., Unkel
Der Bürgerpark in Unkel am Rhein ist ein ehemaliges Freibadgelände, das von den Aktiven des Vereins Schritt für Schritt zum Bürgerpark umgestaltet wird. Die Umkleidekabinen des Freibads, bisher überdacht mit einer Holzkonstruktion und Wellplastikbahnen, sollen alle ein begrüntes Dach erhalten.
Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / Gemeinsam für Vielfalt e.V., Unkel |
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„Wir lassen unser Blankenese erblühen“ Initiative: Zukunftsforum Blankenese, Hamburg
Mehr Grün im Stadtteil – das haben sich die Aktiven des Zukunftsforums Blankenese zum Ziel gesetzt. Dank der zupackenden Initiative der Anwohnenden grünt, blüht und gedeiht es schon prächtig. Im Frühjahr haben die Hobbygärtner:innen mehrere öffentliche Beete und Grünflächen entlang der Bahnhofstraße, der Propst-Paulsen-Straße sowie auf dem Marktplatz bepflanzt. Mit dabei: die Kinder von zwei Schulklassen. Um die Pflege der Beete kümmern sich die Mitglieder des Zukunftsforums Blankenese liebevoll. Im Herbst planen sie weitere Pflanzaktionen.
Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / Zukunftsforum Blankenese, Hamburg |
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„Wir begrünen unseren Hinterhof“ Initiative: Königinnen & Helden, Düsseldorf
Ein ausgedienter Waschsalon im multikulturellen Viertel Düsseldorf Oberbilk ist das neue Zuhause des Vereins Königinnen und Helden e.V. Gemeinsam mit Kindern, Familien und Senior:nnen aus dem Viertel wollen die Aktiven des Vereins nun die Flächen vor ihrem „Waschsalon“ sowie den dazugehörigen Hinterhof begrünen, um den Kiez für alle ein Stück schöner zu machen.
Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / Königinnen & Helden, Düsseldorf |
Die Gewinner von "Jede Wiese zählt!" 2025
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„Wir machen aus Grau Grün – und das gemeinsam“ Initiative: Parkbeet e.V. Saarbrücken (Saarland)
Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / Parkbeet e.V. Saarbrücken |
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„Wir setzen auf Vielfalt“ Initiative: Querbeet Leipzig e.V. (Sachsen)
Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / Querbeet Leipzig e.V.
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„Wir bringen Leben zwischen Gleise und Gräser“ Initiative: Neupetershainer Geschichten e.V., Neupetershain (Brandenburg)
Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / Neupetershainer Geschichten e.V.
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„Wir tanken Natur mitten in Ramersdorf“ Initiative: Gemeinschaftsgarten rosen_heim, München-Ramersdorf (Bayern)
Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / Gemeinschaftsgarten rosen_heim
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„Wir bringen Schönwalde zum Brummen“ Initiative: Nachbarschaftshilfe WGG e.V., Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern)
Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / Nachbarschaftshilfe WGG e.V., Greifswald
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Sonderpreis Balkonbegrünung
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„Ich pflanze ein Paradies in luftiger Höhe“ Initiative: Marianne Manske, Konstanz (Baden-Württemberg)
Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / Balkonparadies
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„Ich teile meinen Balkon – mit Bienen, Vögeln und Freunden“ Initiative: Linda Orth, Bonn (Nordrhein-Westfalen)
Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / Privatinitiative Linda Orth, Bonn
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„Ich mache meinen Balkon zum Refugium für Mensch und Tier“ Initiative: Monika Salzmann, Horneburg (Niedersachsen)
Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / Monika Salzmann
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Die Gewinner von „Jede Wiese zählt!“ 2024
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„Wir bringen Kinder in direkten Kontakt mit der Natur“ Initiative: AckerRacker, Kempenich
Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / AckerRacker
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„Wir gestalten gemeinsam unseren Quartiersgarten“ Initiative: win - Wohnen in Nachbarschaften e.V., Hannover
Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / win - Wohnen in Nachbarschaften e.V.
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„Wir haben mit einem „Permablitz“ einen Garten für Alle angelegt“ Initiative: Bluepingu e.V., Nürnberg
Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / Bluepingu e.V., Nürnberg
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„Wir schaffen ein zauberhaftes Umfeld“ Initiative: Kants Garten, Duisburg
Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / Kants Garten
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„Wir sind eine blühende Gemeinschaft“ Initiative: Dorf Eissel e.V., Verden
Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / Dorf Eissel e.V., Verden |
Sonderpreis Dachbegrünung
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„Wir haben eine unbenutzte Dachfläche in ein Dachgartenparadies verwandelt“ Initiative: Bürgerverein Vilich-Müldorf, Bonn
Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / Bürgerverein Vilich-Müldorf
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Summ, summ, summ, Bienchen summ herum – es ist Bienen-Woche in der Kita Jägerhof in Stadthagen! Auf dem Außengelände der Kita haben Pädagog:innen und Eltern gemeinsam mit den Kindern der Einrichtung mehrere bienenfreundliche Staudenbeete sowie Hochbeete mit Obst- und Gemüsepflanzen angelegt. Auch ein Bienenhotel, das Wildbienen einen dauerhaften Nist- und Lebensraum bietet, wurde gemeinsam während der Aktionswoche errichtet. Beim Bau und der Umsetzung des Wildbienenhotels konnten sich die Hobby-Gärtner:innen über die Unterstützung einer regionalen Imkerei und einer Gartenbaufirma freuen. Der Erfolg: Mit der Bienenwoche förderten sie biologische Vielfalt und vermittelten den Kindern ökologische Zusammenhänge praxisnah.
Mitten in der Bankenmetropole Frankfurt engagieren sich Freiwillige für den großen Garten der ev. Wartburgkirche. Sie begrünen ihn gemeinschaftlich mit bienen- und insektenfreundlichen Pflanzen. Im Turm der Wartburgkirche betreuen sie mittlerweile acht Bienenvölker, die dank dem blühenden und nahrungsreichen Garten eine reiche Honigernte garantieren. Schmetterlinge, Igel, Marder, Spechte, Bussarde und weitere Vogelarten haben auf dem großen Außengelände der Wartburgkirche eine Heimat gefunden. Die Gemeinde-Gärtner:innen bestücken den Garten jährlich mit weiteren insekten- und bienenfreundlichen Pflanzen. So legten sie im vergangenen Jahr ein neues Hochbeet an, in dem nun Tomaten und Paprika wachsen.
Der Urbane Waldgarten am Helleböhnweg in Kassel wird von den Aktiven als eine öffentliche, gemeinschaftlich genutzte Stadtoase im Stadtteil Süsterfeld-Helleböhn betrieben. Die rund 5.000 Quadratmeter große Fläche wurde im Mai 2024 feierlich eingeweiht. Sie dient als essbarer, mehrschichtiger Park, der von den Anwohnenden aktiv gestaltet und gepflegt wird. Das 20-köpfige Waldarten-Team setzt sich an den regelmäßig stattfindenden Gemeinschaftsgärtnertagen für die Pflege des Areals ein. Ziel und Zweck des Waldgartens am Hellböhnweg sind die Pflege und der Erhalt dieser ökologischen Vielfalt, die Förderung der Gemeinschaft durch gemeinsames Gärtnern und die Schaffung offener Bildungsangebote für alle Altersgruppen.
Seit 2021 existiert das genossenschaftliche Mehrgenerationenwohnprojekt „Froh2Wo“ in Bad Dürkheim. Von Anfang an machten sich die 14 Mitglieder der Arbeitsgruppe „Wilde Wiese“ Gedanken, um das Gelände der Wohnanlage so naturnah und insektenfreundlich wie möglich zu gestalten. So pflanzten sie mit Hilfe weiterer Mitbewohner:innen Obstbäume und Beerensträucher, legten Beete und Blühflächen an, bauten ein Bienen- und Insektenhaus, einen Unterschlupf für Igel sowie Nistkästen und Wasserstellen für Vögel. An den Hauswänden wachsen nun an freistehenden Spalieren Kletterrosen, Weinreben oder Glyzinien, die die Fassade optisch aufwerten und Insekten Nahrung bieten.
Grau raus, Grün rein – mitten im Saarland verwandelten 25 Aktive von Parkbeet e.V. den Innenhof eines Co-Working-Spaces in eine lebendige Stadtoase. Auf 120 Quadratmetern gepflasterter Fläche legten sie mehr als 20 Hochbeete an und bepflanzten sie mit heimischen Schattenpflanzen wie Giersch, Gundermann, Waldmeister, Farne und Walderdbeeren. Drumherum gestalteten sie den Innenhof mit einer Eberesche, Schwarzem Holunder und Kletterpflanzen wie Wilder Wein, Hortensien und Waldreben, die an den Backsteinwänden emporranken. Mit Vogelhäuschen und einer Totholzecke entstand so wertvoller Lebensraum, in dem sich sogar eine Gottesanbeterin niedergelassen hat. Sitzgelegenheiten, ein kleiner Teich und ein restaurierter Strandkorb machen den Hof jetzt zu einem Ort für Menschen wie für Tiere – ein Platz zum Verweilen und Durchatmen. So schaffen die Parkbeetler eine grüne Oase, die im Sommer kühlt, Vögel und Insekten versorgt und Nachbarschaft wie Co-WorkerInnen zusammenbringt. Mit Workshops, Saatgutaktionen und Infomaterialien geben die Aktiven ihre Erfahrungen weiter.
Der Mitmachgarten „Wirrwuchs“ in Paunsdorf gedeiht und blüht. Seit Kurzem ist ein neues Kita-Beet Teil der Begrünungsfamilie. Die Kinder packen mit an, wenn Samen ausgesät und Pflanzen gepflegt werden. Auch beim Jungpflanzenmarkt florierte die Vielfalt: vorgezogene Tomaten, Kürbisse oder Chilis wechselten die BesitzerInnen, unverpackt und direkt aus der Nachbarschaft. Doch der „Wirrwuchs“ ist mehr als Gärtnern: Wöchentlich gibt es Aktionen von allen für alle – Kita-Kinder können mit Blumen färben, SeniorInnen gestalten Wildblumensträuße und in Workshops erfahren alle Interessierten, wie man mit essbaren Blüten backen kann. Nebenbei entstehen Blühstreifen, Insektenhotels und wilde Ecken, die heimischen Pflanzen und Tieren neuen Raum geben. Rund 70 Engagierte machen mit – und gestalten hier gemeinsam auf 1.340 Quadratmetern ein nachhaltiges Areal mit wilden Bereichen und Gemüsebeeten. Offen, barrierefrei und kostenfrei lädt der Garten ein, Natur mit allen Sinnen zu erfahren, Wissen zu teilen und Gemeinschaft zu leben.
Wo einst nur vermüllte Brachfläche war, entsteht in Neupetershain ein neuer Treffpunkt für Natur, Nachbarschaft und Ideen: Die 15 Aktiven vom „Neupetershainer Geschichten e.V.“ haben direkt am Bahnhof eine rund 650 m² große Fläche in eine blühende Wiese verwandelt – mit essbaren Pflanzen, Tiny-Wäldern, Nistplätzen und viel Raum für Begegnung. Sie werten das Gelände ökologisch auf, gestalten es behutsam und machen es mit Strom- und Wasseranschlüssen auch als Veranstaltungsort nutzbar. Eine denkmalgerecht freigelegte Pflasterstraße dient heute als naturnahe Bühne und eine Spalierobstwand verbindet Ästhetik mit Artenvielfalt. Insekten, Schmetterlinge, Vögel und sogar Blindschleichen haben den neuen Lebensraum bereits angenommen. Doch die „Wiese für Alle“ ist mehr als ein Naturprojekt: Die Engagierten planen, das Bahnhofsgelände und damit den Ortseingang von Neupetershain neu zu beleben. Mit Aktionen, Bildungsformaten und generationsübergreifendem Engagement zeigen sie, wie aus einer Problemzone ein lebendiger Ort werden kann – für Natur, Nachbarschaft und das ganze Dorf.
Wo früher Zapfsäulen standen, wachsen heute Tomaten, Kräuter und Salat: Die Aktiven des Gemeinschaftsgartens rosen_heim haben eine alte Tankstelle in eine grüne Oase verwandelt. Weil der Boden versiegelt ist, gedeihen das Gemüse und die Kräuter in selbstgebauten Paletten-Hochbeeten – gepflegt von 15 engagierten Mitgliedern und vielen helfenden Händen aus der Nachbarschaft. Seit inzwischen zehn Jahren ist der Garten ein lebendiger Treffpunkt für Menschen aus unterschiedlichen Kulturen und Generationen. Gemeinsam säen, gießen, bauen und ernten sie – und im Sommer öffnen sie alle zwei Wochen die Gartentore für Aktionen mit NachbarInnen, Schulen und Kindergärten. Aus einer alten Tankstelle in Ramersdorf ist so ein Ort entstanden, der nicht nur frisches Gemüse liefert, sondern auch Gemeinschaft wachsen lässt.
Mitten im von Neubaublöcken geprägten Greifswalder Stadtteil Schönwalde II haben elf Aktive der Nachbarschaftshilfe WGG e.V. den Gemeinschaftsgarten „Bunte Flora“ geschaffen – ein grünes und offenes Mitmachprojekt für alle, die Lust auf ökologisches Gärtnern, Artenvielfalt und Begegnung haben. Wo Einsamkeit im Viertel oft spürbar ist, gedeiht hier ein einladender Ort. NachbarInnen kommen ins Gespräch, arbeiten zusammen an Beeten und genießen ihre Erfolge bei Kaffee oder Grill.
Seit Februar 2024 entsteht auf einem fünf Quadratmeter großen Balkon ein kleines Paradies – ein vielfältiger Lebensraum für Moose, Flechten, Thymian, Lavendel, Kiwi, Wein, Hamamelis, Ginkgo, Oliven- und Pfirsichbaum, Vögel, Wildbienen und mehr. Die Initiatorin nutzt die Natur nicht nur, sondern nimmt sie wahr und unterstützt sie. Mit Geduld und nach dem Vorbild natürlicher Ökosysteme wie den Prinzipien des Regenwaldes schafft sie eine nachhaltige Balance und Artenvielfalt. Für die Initiatorin, die selbst mit einer Schwerbehinderung lebt und wenig soziale Kontakte hat, sind die Pflanzen und Tiere mehr als Gestaltungselemente – sie sind echte Nachbarn. Gemeinsam mit ihnen entsteht ein lebendiger Raum, der zeigt, wie viel Leben selbst auf kleinem Raum möglich ist.
Auf einem zehn Quadratmeter großen Balkon ist eine kleine Oase entstanden: Strauchbasilikum, Tomaten, Schnittlauch, Mohn- und Sonnenblumen gedeihen hier Seite an Seite – und bieten Vögeln, Bienen und Hummeln ein wahres Festmahl. Für die Bewohnerin ist es ein Genuss, dem Naschen der Insekten zuzusehen, und ein spürbarer Ausgleich im Alltag. Besonders faszinierend sind die Mondwinden, deren große weiße Blüten sich bei Anbruch der Nacht in wenigen Minuten öffnen und köstlich duften, um sich mit dem Sonnenaufgang wieder zu schließen – ein Schauspiel, das NachbarInnen und FreundInnen gleichermaßen begeistert. Mittlerweile hat die Freude am Gärtnern Kreise gezogen: Für Samen und Ableger der Mondwinden gibt es im Gegenzug frische Feigen und selbstgemachte Marmelade. So ist aus einem Balkon nicht nur ein Lebensraum für Pflanzen und Tiere geworden, sondern auch ein Ort der Begegnung und des Austauschs – ein Beispiel dafür, wie Natur und Gemeinschaft selbst auf kleinstem Raum wachsen können.
Auf ihrem Balkon hat Monika ein kleines grünes Refugium gestaltet und einen Ort geschaffen der Mensch und Tier gleichermaßen willkommen heißt. Zwischen Blumenampeln und Kübeln mit Oleander, Hibiskus oder Kräutern wie Lavendel, Oregano, Rosmarin, Basilikum und Zitronentagetes entfaltet sich eine mediterrane Atmosphäre, die herrlich duftet und Bienen wie Schmetterlingen eine wertvolle Nahrungsquelle bietet. Für Monikas Hunde ist der Balkon ein Platz zum Ausruhen, für die heimischen Wildvögel ein sicherer Ort, an dem sie zuverlässig Futter finden. Abends sorgen Lichter und ein kleiner Zimmerbrunnen für eine besondere Atmosphäre, die zum Entspannen einlädt. Monikas Balkon ist ein grüner Lebensraum, der auch die Nachbarschaft erfreut.
Einen wertschätzenden Umgang mit der Natur und mit Lebensmitteln lernen die Kinder im wolfcraft-Kindergarten. Seit 2022 läuft dort das Projekt AckerRacker. Die dafür angelegten Beete werden nun jährlich von den Kindern sowie den Erzieherinnen mit verschiedenen Gemüsesorten bepflanzt. Unterstützt werden sie dabei vom Acker Racker e.V. und den Acker-Buddies. Auftakt zur diesjährigen Pflanzsaison war Ende Mai. Wissen und Wertschätzung in Sachen Natur vermitteln, Gemeinschaft stärken und für Bewegung an der frischen Luft sorgen – dafür steht das Projekt AckerRacker.
Die Idee des Quartiersgartens entstand im Rahmen eines Projekts des Quartiersmanagements Wiesenau und des win e.V. Eine Gruppe engagierter Nachbarinnen und Nachbarn traf sich im Frühjahr 2024, um im Hinterhof eines Mietshauses einen Gemeinschaftsgarten anzulegen. Dort haben die Aktiven Kartoffeln, Zwiebeln, Bohnen, Tomaten, Gurken, Zucchini, Kohlrabi, Paprika, Basilikum und Minze gepflanzt. Die Ernte ist für alle im Quartier zugänglich, und jeder ist eingeladen, beim Gärtnern mitzuhelfen. Das frische Gemüse wird auch für Aktionen wie die Suppenküche genutzt, in der Ehrenamtliche für Nachbarinnen und Nachbarn kochen. Die Nachbarschaft zu vernetzen und eine gesunde Lebensweise zu fördern, dafür setzen sich die Aktiven vom Quartiersgarten ein. Im Frühjahr 2025 möchten sie ein Hochbeet installieren, damit auch bewegungseingeschränkte Menschen mitgärtnern können.
Die „Halle für Alle“ ist eine 1000 Quadratmeter große, ehemalige Autowerkstatt, in der KünstlerInnen, HandwerkerInnen und andere Aktive Kunst schaffen und Gemeinwohl-Projekte verwirklichen. Ein bereichernder Ort, an den allerdings ein gar nicht schöner, weil vernachlässigter und vermüllter Grünstreifen angrenzte. Um diesen in einen schönen Garten für Alle zu verwandeln, luden die Aktiven von Blueping e.V. HallennutzerInnen, NachbarInnen und andere Interessierte zu einem „Permablitz“ ein – einer Methode der Permakultur, bei der viele Menschen zusammenarbeiten, weshalb blitzschnell etwas entsteht. In diesem Fall bauten die Engagierten eine Sitzbank, ein Rankgitter, eine Terrasse und ein Kompostklo, legten Beete an und pflanzten gespendete Beerensträucher. Nach dem „Blitz“ fand sich eine aktive GärtnerInnengruppe aus HallennutzerInnen und NachbarInnen zusammen, die den Garten für Alle nun weiter pflegt und gestaltet.
Zehn neue Wildblumeninseln haben 20 Aktive von der Initiative Kants Garten im Kantpark angelegt. Dafür haben sie 1.000 Wildblumen selbst gezogen, die besonders wichtig für oligolektische (spezialisierte) Insekten sind. Diese bedürfen der besonderen Unterstützung und werden nun hoffentlich zahlreich angelockt. Zusätzlich haben die Gärtnerinnen und Gärtner Saat für einjährige Blumen ausgesät. Die Blüten sind eine bunte Augenweide und werten den Park für alle Anwohnenden als ihren "Garten" und als Ort der Begegnung auf. Die Kinder im Quartier genießen das lebendige Abenteuer Wiese.
Mehr Natur, mehr Insekten und ein schöneres Dorf: Gemeinsam haben die Aktiven von Dorf Eissel e.V. Blühmischungen „vor und hinterm Gartenzaun“ ausgesät – an Straßen, Wegen, auf Verkehrsinseln, in der Feldmark, am Weser-Radwanderweg und sogar auf dem Friedhof, wo es früher nur große Rasenflächen gab. 2018 ging’s los mit 10 kleinen Flächen auf 400 Quadratmetern, mittlerweile hat sich die Fläche auf 5.000 Quadratmeter ausgedehnt. Im Sommer laden die Vereinsmitglieder das ganze Dorf zur Blütenschau ein, bei Feldrundfahrten kann jeder die blühenden Wiesen bestaunen und hautnah erleben. Für 2025 hat der Verein noch mehr vor: eine „Blütenolympiade“, bei der jede Blüte zählt. Wichtig ist den Aktiven von Dorf Eissel e. V., die Biodiversität zu steigern und Insekten durch Blühflächen und Streuobstwiesen neuen Lebensraum zu schenken. Dafür packen alle mit an: Kinder, Eltern, Großeltern, egal ob schon lange einheimisch oder gerade erst zugezogen, alle arbeiten sie gemeinsam Hand in Hand.
In einer Gemeinschaftsaktion engagierter Freiwilliger entstand auf dem alten Hochbunker in Vilich-Müldorf eine Gartenanlage mit 21 Hochbeeten. Der Dorfimker stellte zusätzlich vier Bienenstöcke auf. Die für die Hochbeete zuständigen BeetpatInnen sind in der Gestaltung frei, die Beete werden jedes Jahr neu bepflanzt. Durch die individuelle Bepflanzung mit Gemüse, Kräutern, Blumen und Stauden ist es gelungen, aus der schwarzen, unbenutzten Dachfläche einen Naherholungsort mit einem gesunden Microklima zu schaffen. BesucherInnen der „Offenen Gartenpforte“ aus ganz NRW, AnwohnerInnen aus der Gemeinde oder der Nachbarschaft überzeugen sich regelmäßig von der herrlichen Idee und Umsetzung und sind begeistert von der Anlage. Viele BesucherInnen nehmen Anregungen zur eigenen Gestaltung ihrer privaten oder örtlichen Freiflächen mit und sind dankbar für die Tipps und Tricks, die sie erhalten können.